Professionelle Hilfe in Rechtsfragen

Bundesweite kompetente Rechtsberatung.
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Wer wir sind

Wir sind ein Team bestehend aus kompetenten und erfahrenen Rechtsanwälten. Unsere Kanzlei vertritt Sie bundesweit in Streitigkeiten mit Banken, Versicherungen, Autokonzernen und Autohändlern. Aber auch verkehrsrechtliche Streitigkeiten wickeln wir unkompliziert ab.

Unsere Leistung

Wir liefern Ihnen eine effiziente, kostensparende und maßgeschneiderte Lösung Ihres Rechtsproblems. Unser oberstes Gebot ist Kostentransparenz. Das gemeinsame Vorgehen besprechen wir in einem kostenfreien Vorgespräch mit Ihnen.



Aktuelles

Muss die private KV die Abnehmspritze bezahlen?

Das Landgericht Nürnberg-Fürth meint in einem aktuellen Urteil vom vom 21.05.2026 (Aktenzeichen: 8 O 4860/25), dass die private Krankenversicherung für die Kosten der Abnehmspritze (konkret ging es um Mounjaro, (Wirkstoff Tirzepatid) nicht aufkommen muss, wenn der Versicherungsnehmer neben seiner Adipositas keine anderen Erkrankungen hat und auch keine Anstrengungen unternommen hat, sein Gewicht konventionell zu reduzieren.  

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Unwiderlegliche Vermutung der Berufsunfähigkeit

Das OLG Frankfurt hat mit nunmehr veröffentlichtem Urteil vom 09.07.2025 (Aktenzeichen: 7 U 190/21) nach Beweisaufnahme entschieden, dass ein Kläger wegen einer depressivern Dekompensation bei schizotyper Persönlichkeitsstörung ununterbrochen unfähig war seinen Beruf zu mindestens 50 % auszuüben und daher Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente hat. Interessant war die Auslegung von § 1 Abs. 3 AVB der Versicherungsbedingungen. Die Klausel sei nach dem eindeutigen Wortlaut so zu verstehen, dass bereits der Nachweis einer tatsächlich durchlebten sechsmonatigen Berufsunfähigkeit zu einer unwiderleglichen Vermutung derselben ohne weiteres Prognoseerfordernis führt 

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Nachweis eines Unfalls durch persönliche Anhörung des Klägers

Das Oberlandesgericht Saarbrücken äußerte sich in seinem nunmehr veröffentlichtem Urteil vom 10.09.2025 (Aktenzeichen: 5 U 46/24) zu der Frage, wie der Versicherungsnehmer im Rahmen der (privaten) Unfallversicherung einen Unfall vor Gericht beweisen kann: Danach kann der Nachweis eines bedingungsgemäßen Unfallereignisses mangels anderer Beweismittel im Einzelfall zwar durch die persönliche Anhörung eines glaubwürdigen und redlichen Versicherungsnehmers erbracht werden. Eines besonderen Nachweises bedarf es außerdem dann nicht, wenn die festgestellte Gesundheitsschädigung nur durch ein Unfallereignis entstanden sein kann, insbesondere, weil alle anderen in Betracht kommenden Ursachen ausgeschlossen werden können. Dieser Nachweis ist aber nicht geführt, wenn die Angaben des Versicherungsnehmers zum Hergang nicht uneingeschränkt glaubhaft erscheinen, auch sonst keine geeigneten Belege vorgelegt wurden und vorhandene Beschwerden nach sachverständigem Befund nicht auf das behauptete Ereignis zurückgeführt werden können.

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BGH: Impfgeschädigte hat Auskunftsanspruch gegen AstraZeneca

Erster Erfolg einer Impfgeschädigten vor dem BGH: Nach der mündlichen Verhandlung vom 15.12.2025 hat der BGH diese Woche in Sachen Haftung des Impfstoffherstellers AstraZeneca sein Urteil verkündet (Az.: VI ZR 335/24). AstraZeneca wurde verpflichtet, der Klägerin genaue Auskünfte zu erteilen. Auf deren Grundlage kann ein Schadensersatzanspruch näher begründet werden. 

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Baden-Württemberg: Staat zahlt Soforthilfe zurück

Sensation in Baden-Württemberg: Tausende Unternehmen in Baden-Württemberg, die während der Corona-Pandemie Soforthilfen des Landes erhalten und später zurückzahlen mussten, sollen nun Geld zurückbekommen. Nach den klaren Urteilen des Verwaltungsgerichtshofs Baden Württemberg vom vom 8. Oktober 2025 in sechs Musterverfahren (Aktenzeichen: 14 S 1869/24, 14 S 1873/24, 14 S 2054/24, 14 S 190/25, 14 S 16/25 und 14 S 303/25) verabschiedete der Stuttgarter Landtag in einer Sondersitzung am 25.02.2026 einstimmig ein entsprechendes Gesetz.

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